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Ich, Selbst, Über-Ich, Meditation #3, Anfänger

  An die meisten Erfahrungen aus unserer Kindheit erinnern wir uns nicht bewusst. Sie befinden sich aber im Unbewussten und prägen unseren Charakter als Erwachsene. Vor allem die negativen Prägungen machen uns als Erwachsene oft Schwierigkeiten. Wir haben oft nicht den richtigen Durchblick, das heisst kein korrektes Verstehen von Zusammenhängen und kein Überblick über eine bestimmte Situation. Dem Unbewussten wird unser Gefühlsleben zugeordnet: Angst, Schmerz, Trauer, Wut, aber auch Zufriedenheit, Glück und Liebe. Sigmund Freud bezeichnete das als Es , in der modernen Psychologie wird es als Inneres Kind (Kindheits-Ich) betitelt.  Das Bewusstsein bezeichnet man als Ich (Erwachsenen-Ich) oder Selbst . Und das Über-Ich (Eltern-Ich) ist der innere Kritiker, der Moralist in uns.  Alles zusammen wird als „Inneres Team“ bezeichnet. Das Unbewusste wird in zwei Aspekte unterteilt: positiv, Freude (zum Beispiel Zufriedenheit, Glück, Liebe) und negativ, Schatten (zum Beispiel Trauer, Wut, Ne

Situation kontrollieren, Meditation #2, Anfänger

  Das Leben und die Situationen, in die das Leben uns bringt, unterliegen zu keiner Zeit unserer Kontrolle. Wir wählen nicht, wo, wann, mit welchem Charakter, mit welchem Aussehen, mit welchen Talenten und mit welchen Genen wir geboren werden. Wir wählen nicht, in welcher Umgebung und in welchem Land wir aufwachsen. Wir haben keinen Einfluss auf das Wetter, die Menschen, die uns umgeben, oder die Gegenstände, mit denen wir in Berührung kommen.  Das einzige, was wir kontrollieren können, ist unsere Reaktion auf die Situation, in der wir uns befinden.  Ein Tagebuch ist eine gute Möglichkeit, Gedanken und Gefühle zu verarbeiten, um auf korrekte Weise reagieren zu können.  Aufgabe: Beschreibe 1 Tag deines Lebens (aufstehen, Zähne putzen, anziehen, kochen, arbeiten, lernen, lesen, Sport usw.) aus 3 Perspektiven: Benutze in deinem Tagebuch das persönliche Pronomen „ich".  Benutze in deinem Tagebuch das Pronomen „er“. Benutze in deinem Tagebuch kein Pronomen, sondern deinen Vornamen. 

Reflexion, Meditation #1, Anfänger

  Wer bin ich? Warum existiere ich? Was ist meine Aufgabe hier? Warum gibt es Leid in dieser Welt, und können wir es vermeiden? Wie können wir Frieden, Erfüllung und Glück erlangen? Seit Urzeiten haben die Menschen versucht, Antworten auf diese bewegenden Fragen zu finden. Die Tatsache, dass sie von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden, zeigt, dass die Menschen noch immer keine zufrieden stellende Antwort erhalten haben. Wenn wir die Natur und das Universum studieren, entdecken wir, dass alles um uns herum nach präzisen, vernünftigen und angemessenen Gesetzen funktioniert.  Wenn wir uns selbst studieren, stellen wir fest, dass der Mensch außerhalb dieses Systems vernünftiger Gesetze zu existieren scheint.  Es gibt zwei wichtige Momente im Leben jedes Menschen: Geburt und Tod. Was dazwischen passiert, ist eigentlich wertvoll und einzigartig, aber für viele Menschen leider scheinbar bedeutungslos. Aufgabe: darüber nachdenken und einen kurzen Aufsatz (200 Wörter) schreiben.

Frau als Dakini

  Nach den Erkenntnissen zahlreicher alter Kulturen, ist die Frau in ihrer physiologisch-sexuellen und psychologischen Natur nicht dominierend, sondern eher empfänglich. Die Qualität ihrer Empfänglichkeit ist eine umhüllende Offenheit, welche in tantrischen Symbolen als See, Vase und natürlich am anschaulichsten als Yoni dargestellt wird. Tantra betrachtet sexuelle Prozesse als analog zu spirituellen Prozessen; sexuelle Prinzipien setzt Tantra in Beziehung mit mystischen Prinzipien; also wenn die wesentliche Natur der weiblichen Anatomie und ihrer sexuellen Reaktion die Empfänglichkeit ist, dann kann man Empfänglichkeit als das weibliche Prinzip definieren.  Empfänglichkeit ist ebenfalls ein Zustand des Bewusstseins der Dakini. In der Praxis der Meditation des Yogis ist Dakinis empfängliche Entspannung unerlässlich: Nur in völliger geistiger Entspannung erlangt das an den Toren der Sinne sitzende Bewusstsein vollkommene Einsicht (Vipasyana-Meditation). Während das Mitgefühl das geschic

Welche Gedanken machen dich unglücklich?

Manche Gedanken sind so negativ, dass sie uns krank machen. Und manche Gedanken nehmen wir als normal und gewöhnlich wahr, aber sie machen unser Leben Tag für Tag schlechter, ohne dass wir es merken. Richtiges Denken kann mit ein wenig Achtsamkeit schnell erlernt werden.  Hier sind einige Fallstricke:  1. Ich will, dass mich jeder mag. Nein, man kann es nicht allen recht machen. Es wird immer mindestens eine Person geben, die dich kritisiert, dich nicht respektiert, dich nicht mag oder dir sogar schaden will.  2. Ein Mensch muss fehlerfrei und erfolgreich sein. Nein, der Versuch, in mehreren Bereichen fehlerfrei und erfolgreich zu sein, ist nicht realistisch. Konzentriere dich auf das, was du gerne tust und versuche, in diesem Bereich so erfolgreich wie möglich zu sein. 3. Fehler werden bestraft. Die Fehler, die wir im Leben machen, sind nicht als Bestrafung gedacht, sondern als eine wunderbare und einzige Möglichkeit, innerlich zu wachsen. 4. Die anderen können alles besser

Richtig wünschen. Wie formuliere ich einen Wunsch

Vor einigen Tagen erhielt ich eine E-Mail. Eine Frau beklagte sich, dass ihre Wünsche nicht erfüllt werden. Nun, jeder von uns hat Wünsche. Und die Wünsche sind tatsächlich da, um erfüllt zu werden. Man muss den Wunsch nur richtig aussprechen.

Entspannungsübung

  Die Entspannungsübung dauert 15 Minuten und besteht aus drei Teilen Körperliche Entspannung, Dauer: 7 Minuten  Du wanderst in Gedanken durch den ganzen Körper, visualisierst den Bereich und sendest den Befehl zur Entspannung dorthin, beginnst bei den Füssen und wanderst aufwärts bis zum Kopf. Dein Unterbewusstsein führt den Entspannungsbefehl aus. Geistige Entspannung, Dauer: 3 Minuten  Du atmest langsam, konzentrierst dich auf deine Atmung und stellst dir vor, du wärest leicht wie eine Feder. Spirituelle Entspannung, Dauer: 5 Minuten  Du visualisierst einen kristallklaren See. Deine Gedanken und Gefühle sind das Kräuseln auf der Oberfläche. Nun lässt du die Wellen beruhigen, bis der See still wird. Du schaust ins Wasser und blickt auf den Grund des Sees. Beende die Entspannungsübungen, setze dich in den Schneidesitz, strecke deine Arme, führe die Hände zusammen und bedanke dich.