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Praktische Erklärungen zur Meditation Teil 1


Es gibt zwei spirituelle Wege der Meditation: Methode und Weisheit. Bei der Methode geht um das Wohlergehen der anderen Menschen, bei der Weisheit geht es um die eigene Person und das Erkenntnis der Leere. Die höchste Erleuchtung, das heisst, der Zustand des langfristigen Glücks und der Allwissenheit kann nur durch Meditation erreicht werden. Die Grundlagen dafür sind: Mitgefühl, altruistisches Denken und die vollkommene Sicht. Mit anderen Worten, bevor wir mit der Meditation beginnen, sollten wir bereits so leben, dass wir in Zukunft nichts zu Bedauern haben. Die zehn Gebote oder in Buddhismus die zehn nichttugenhafte Handlungen und ihre negativen Aspekte und das Gegenmittel dazu müssen richtig identifiziert und verstanden werden.











Die grösste Herausforderung der Meditation besteht darin, den uns störenden, negativen Gefühlen zu begegnen und uns schliesslich davon zu befreien. Denn genau diese negativen Gefühle sind der Grund dafür, dass wir jede Art von Leiden und Kummer erdulden müssen. Unsere Feinde, egal wie brutal sie sind, können uns nur während einer Zeitspanne weh tun, aber unsere negativen Gedanken und Erinnerungen vergiften unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sie können in unserem Inneren ewig existieren.

Sind unsere negativen Gefühle vermindert und mit der Zeit sogar mit Wurzeln ausgemerzt,  dann ist die Meditation erfolgreich. Das ist das Hauptkriterium für den Erfolg der Meditation. Damit die Meditation erfolgreich verläuft, müssen wir unseren Geist schulen, das heisst, seine negativen Eigenschaften beseitigen und seine positiven Eigenschaften verbessern

Die beste Art der Meditation ist die analytische. Zuerst wird das Objekt der Meditation analysiert, indem man versucht, mit dem Objekt vertraut zu werden. Erst dann wird darüber meditiert, wobei sich der Geist viel besser sammeln kann, da er mit dem Objekt bereits vertraut ist. Welches Objekt kann gewählt werden? Nun wenn zum Beispiel dein Geist an Dumpfheit leidet, meditiere um ihn aufzuwecken. Dann ist der Objekt deiner Meditation die Energie oder das Licht. Wenn dein Geist aufgeregt ist, meditiere um ihn zu beruhigen. Dann wählst du die Stille der Berge oder ein See als Objekt. 

Meditation ist also gleichzeitig die Schulung des Geistes. Sie ist eine Übung, die immer mit positiven Motivation ausgeführt werden muss, ohne zu fragen, wie lange es dauern wird, sie zu vollenden. Meditation ist ein glückseliges Aufenthaltsort, diese Glückseligkeit sollte die motivierende Kraft sein, diesen Ort immer wieder zu betreten. 

Um dich visuell auf etwas konzentrieren zu können, kannst du eine Kerze anzünden und die Flamme betrachten - mir selbst hat es am Anfang sehr geholfen.. Manche arrangieren einen Altar mit Bildern, Statuen, Edelsteinen, Kerzen und Schalen mit Wasser.

Weiter: Teil 2

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